Sketchnotes

Sketchnotes sind Notizen in Skizzenform: engl. sketch = Skizze und engl notes = Notizen.
Gehörtes wird in einem handgefertigten Protokoll festgehalten. Text wird mit Pfeilen, Kästen, Linien, einfachsten Symbolen und Zeichnungen bildhaft ergänzt, um den Inhalt lebendig und anschaulich zu machen.
Sketchnotes als schnelle Visualisierung können auf vielerlei Art beruflich und privat eingesetzt werden: Zur Dokumentation von Vorträgen und Meetings, in Seminaren und Workshops.  Mit Sketchnotes lassen sich Ideen und kreative Prozesse darstellen, privat und im Alltag können Sie damit Reisen dokumentieren, Rezepte festhalten oder Ihren Einkaufszettel notieren.

Graphic Recording ist der große Bruder der Sketchnotes: Graphic Recording bedeutet visuelles Echtzeit-Protokollieren an Flipchart, Whiteboard oder Graphic Wall.

Warum Sketchnotes? Unser Gehirn liebt Bilder!
Wer schon mal versucht hat, einem Vortrag zu folgen und dabei Notizen zu machen, kennt das Problem: Sachverhalte nur in Worten festzuhalten, dauert lange, und die Erinnerung an das Gehörte über die Notizen wieder abzurufen, funktioniert mehr oder weniger schlecht. Viele Menschen finden solche reinen Mitschriften oder Textprotokolle später nicht mehr hilfreich, oft schauen sie sie später gar nicht mehr an.

  • Gezeichnete Notizen behalten wir besser im Gedächtnis,
  • sie fördern unsere Konzentration,
  • verbessern das aktive Zuhören,
  • stärken das bildhafte Denken und damit die Kreativität
  • und machen einfach Spaß!

Visualisieren heißt sichtbar machen. Das kann man natürlich nicht nur mit Bleistift und Marker auf Papier. Auch Excel-Diagramme, 3D-Simulationen aus dem Computer, Pläne, Fotos, Cartoons, Filme, bildgebende Verfahren in der Medizin und vieles mehr sind Visualisierungen. Aber der Stift ist das unmittelbarste Werkzeug dafür:

Zeichnen ist das beste Denkwerkzeug. Brandy Agerbeck